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Was bisher geschah

Ungefähr das, seit ungefähr 150 Jahren:

  1. Mehr Treibhaus­gase (CO2, Methan und Freunde) in der Luft
  2. Weniger Wärme verlässt Atmosphäre
  3. Durchschnitts­temperatur steigt
  4. Klimasystem verändert sich
  5. Diverse schädliche Auswirkungen für Menschen

Warum wenden?

Warum Mühen aufwenden, um abwendbares Übel abzumildern? Eine gute Frage! Auch Kant war da total unschlüssig. (Philosophisch Gefestigte sind angehalten, den Abschnitt zu überspringen.)

Wenden = Zukunft

Es gibt keinen Planet B.

Die Alternative ist keine Alternative

Wenden kostet, aber richtig teuer ist Nichtstun.

Was ist zu tun?

Im Moment basiert unser Wirtschaftssystem auf dem Verbrennen verrotteter Pflanzen: 70% der Treibhausgasemissionen stammen von fossilen Energieträgern*.

Die Technologien, um fossile durch grüne Energiequellen zu ersetzen, existieren. Der grösste Brocken, der dem (zugegeben nicht trivialen) Umbau im Weg steht, ist nicht unser Verhalten, sondern die Interessen fossiler Industrien und ihrer Besties in Finanzwelt und Politik.

* Eigene Berechnung aufgrund Our World in Data: Greenhouse Gas Emissions, CO2 emissions by fuel

30% Kohle24% Öl16% Gas30% Rest
Anteile an weltweiten Treibhausgsemissionen (2020)

Ein beherzter Fusstritt für Öl, Gas und Kohle statt Fussabdrücke berechnen.

Wir können uns nicht in die Klimaneutralität kompensieren.

Vorschriften treiben Innovation.

Abwarten bringt nichts ausser mehr Emissionen.

Wo stehen wir?

Sie verstehen es, zwei so verschiedene Eigenschaften wie neutral und düster zusammenzubringen: Bühne frei für die Zahlen.

Eine umfangreichere Visualisierung dieser Daten ist bei der New York Times zu finden. Eine kompakte Darstellung bietet das CAT-Thermometer (von wo die Daten stammen).

Lichtblick 1: Köpfe sind nicht aus Beton.

Lichtblick 2: Technologie? Läuft. Rennt. Springt.

Und jetzt?

Du magst einwerden: Was ich mache, ist doch eh egal.

Stimmt: Dein Lebensstil ändert wenig an den weltweiten Emissionen. Aber: Du bist nicht nur ein Konsumtierli mit Portemonnaie, sondern du hast auch einen Kopf für Ideen, einen Mund zu deren Verbreitung und ab und zu einen Wahlzettel in den Händen.

Der Ball liegt bei der Politik, die Industrie zum Handeln zu zwingen. Und bei uns, Druck auf die Politik zu machen. Das heisst wählen, abstimmen, uns zusammentun und Bewegung fordern: Genug profitiert, jetzt räumt euern Mist weg.

Im eigenen Gärtchen zu jäten schadet sicherlich nicht (und gehört wohl auch dazu) – aber entscheidend ist, das System zu ändern.

Bonus: Durchsage von der Regierung

Dasselbe als Video – plus Sarkasmus und Fluchwörter (gemünzt, aber nicht beschränkt auf Australien).

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